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Hühner leben so gut wie überall auf dem Globus, ihre Population beträgt 23,7 Milliarden. Sie sind die zahlreichste Vogelart der Erde und Geflügel ist gewichtsmäßig das am meisten gegessene Fleisch der Welt. In den letzten Jahren hat Geflügel Schweinefleisch als die weltweit am meisten produzierte Fleischsorte überholt.

Angesichts der globalen Verbreitung, der enormen Populationsgröße und der ausgeprägten Biologie, Genetik und Knochengeochemie kann das Huhn als Schlüsselindikator für die vorgeschlagene Anthropozän-Epoche betrachtet werden. Wissenschaftler*innen argumentieren, dass das Huhn das nachhaltigste und bedeutendste biologische Zeichen unserer Zeit und lebender Beweis dafür sein wird, wie sehr der Mensch diese Welt verändert hat.

Die 10 Meter hohe Fahne auf dem Landwirtschaftsbetriebs Hof Blum in Samstagern in der Schweiz ist eine Landmarke. Sie setzt die Zahl der Hühner, die einzigen Nutztiere, auf dem Hof in Relation zur weltweiten Hühnerpopulation und labelt das Gelände als Kulturlandschaft.

Entwickelt im Rahmen der Ausstellung “VEE – Wir werden uns womöglich verwandeln” (23.05. – 03.10.2020) Froh Ussicht, Samstagern, Switzerland



Chicken live virtually all around the globe. There are about 23 billion chicken on earth at any given time. They are the world’s most numerous birds and in the last several years, poultry has overtaken pork as the most produced type of meat worldwide.

Given the global distribution, together with its huge population size and distinctive biology, genetics and bone geochemistry, the chicken may be viewed as a key species indicator of the proposed Anthropocene Epoch. Scientists argue that the chicken in their numbers and strangeness is the single most identifiable and significant biological remnant and the lasting sign of how we changed the living world.

The 10-meter-high flag on the Hof Blum farm in Samstagern in Switzerland is a landmark. It sets the number of chickens, the only farm animals, on the farm in relation to the worldwide chicken population and labels the area as a cultural landscape.

Developed in the framework of “VEE – Wir werden uns womöglich verwandeln.” (23.05. – 03.10.2020) Froh Ussicht, Samstagern, Switzerland